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Momente aus Licht und Zeit

gehen

7 Kommentare

und sehen …

03-03-13

Wir waren gestern im jüdischen Museum in Berlin und ich war schwer beeindruckt. Insgesamt von der fantasievollen und abwechslungs- und facettenreichen Darstellung jüdischer Geschichte – es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Und insbesondere von dieser Installation »Schalechet« (»Gefallenes Laub«) im Memory Void, in der über 10.000 Gesichter mit aufgerissenen Mündern den Boden bedecken – und die begehbar ist. Ein Wechselbad der Gefühle … vor allem, wenn man nicht „außen vor“ bleibt, sondern sich ein Herz nimmt und da mal wirklich lang läuft …

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7 Kommentare zu “gehen

  1. DIE geschichte verfolgt uns wohl noch lange
    nachdem es das museum für die vergangenheit gibt
    müsste noch eines für zukünftiges hinzukommen
    ich meine mit vielen vorschlägen und anleitungen
    wie sich DIESE geschichte nicht wiederholen kann

    danke für deinen beitrag
    rosadora

  2. Oh ja, Tabea, ich kann mir gut vorstellen, dass das unheimlich unter die Haut geht und lange nachwirkt.
    Danke für Bild und Text!

    Liebe Grüsse in den Sonntagabend zu dir,
    Brigitte

  3. Ich danke Euch beiden 🙂
    ein Museum für die Zukunft – ist ein interessanter Gedanke …

    ich will dazu noch sagen, dass es in dem Museum keineswegs nur das Holocaust-Thema gibt, da wird insgesamt sehr umfassend, farbig und eindrücklich über jüdisches Leben über die Jahrhunderte informiert. Dieses Thema ist – wie ich es finde – gut in die Gesamtdarstellung integriert, ohne Abstriche zu machen an der Eindringlichkeit dessen, was geschah. Ich bin da rausgegangen mit einer Gesamterfahrung von Farbigkeit und Leben … die gleichsam alle Schwere in sich trug – ich kann’s kaum beschreiben.

    Liebe Grüße in die neue Woche,
    Tabea

  4. Beeindruckendes Foto, liebe Tabea.
    Ich konnte solche Sachen in Berlin nicht machen, da ich mit Hund da war. Der durfte kaum irgendwo mit rein.

    Liebe Grüße,
    Martina

    • ja, mit Hund sind Museumsbesuche kaum möglich, das kann ich mir vorstellen.

      Ich war da bestimmt nicht zum letzten Mal. Es ist kaum möglich, alles aufzunehmen bei einem einzigen Besuch – irgendwann war ich an der Grenze meiner „Input-Möglichkeiten“ und froh, dass ich es nicht so weit habe dorthin …

      liebe Grüße,
      Tabea

  5. Ich kann mir vorstellen, dass es Mut braucht, darüber zu gegen, falls man es überhaupt fertigbringt. Eine sehr eindringliche Darstellung des Grauens, sehr gut gemacht, wie mir scheint.

    • Man muss sich innerlich anstoßen dazu, jedenfalls ging mir das so. Es war mir eine Mahnung und als solche sehr wertvoll …

      Liebe Grüße,
      Tabea

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